Wird es Jürgen Brandt, der sich seinerzeit als Rechtsdezernet der Kommune selbst überregional einen äußerst zweifelhaften Ruf schuf, weil er gnadenlos Flüchtlinge ins Ungewisse abschieben ließ?

Oder wird es Ralf Jäger, der Landtagsabgeordnete, dem nachgesagt wird, daß er öfter in der Landeshauptstadt als in seinem Wahlkreis anzutreffen wäre.

Nicht einmal der Homberger Lokaljournalist Martin Ziecke weiß das so genau. Obwohl Ziecke Mitglied der SPD ist. Eines aber weiß er, er ist schließlich nahe genug dran:

„Gäste, die nicht der Partei angehören, sind im Interesse einer offenen Aussprache nicht zugelassen, hat Geschäftsführer Jörg Lorenz vorsichtshalber als letzten Satz auf die Einladung drucken lassen“, schreibt Ziecke im Duisburger Westteil der Gruppenblätter WAZ und NRZ vom heutigen Tage.

Übermorgen, also am Donnerstag, würde sich der Unterbezirk der Duisburger SPD zusammenfinden, um zu beschließen, welcher der schwachen Kandidaten ins Rennen um das Amt des Duisburger Oberbürgermeisters geschickt werden soll.