Rest der Welt


Die Duisburger Rap-Combo Die Bandbreite, die die USA für den 9/11 verantwortlich macht, wird als Beitrag des nordrhein-westfälischen Landesverbandes der Linkspartei am Samstag, den 14. Juni 2008 auf dem Fest der Linken in Berlin spielen.

„Auf dem Sommerfest der Partei DIE LINKE stellen sich die verschiedenen Landesvertretungen der Partei in der Kulturbrauerei der Hauptstadt Berlin vor. Stellvertretend für NRW werden wir am Samstagabend im Palais musizieren,“ erklärt die Bandbreite dazu auf ihrer Website.

Update: War aber nicht viel los.

Die spannendste Diskussion, die die globalisierte Linkspartei zur Stunde bewegt, ist eine sozialverträgliche Positionsbestimmung zum Thema:

Israel – gut oder böse?

Oder: Spaltet Israel die Linke?

Hier sind zwei Positionen dazu:

Vom ehemaligen Zentralorgan der SED.

Und von der Plattform gegen Antisemitismus, Antizionismus, Antiamerikanismus und regressiven Antikapitalismus der Linksjugend.

Laut einer Vorabmeldung des SPIEGEL habe die Linkspartei vor ihrem ersten Parteitag am kommenden Wochenende in Cottbus mit Zweifeln in der eigenen Wählerschaft zu kämpfen – eine parteiinterne Studie der Bundestagsfraktion lege dies nahe.

meldet Heise.

„Die politische Debattenkultur ist in Deutschland bisher nicht im Internet angekommen“ – diagnostiziert die Süddeutsche Zeitung.

Teure Straußeneiner

Straußeneier? Fünfundzwanzig Euro? Mit uns nicht!

Nein, liebe GenossInnen! Die rapide Verteuerung der Straußeneier auf dem Rheinhauser Wochenmarkt macht uns große Sorgen. In unserer Jugend kostete ein Straußenei noch einen Heiermann (5 DM). 

Es darf nicht so sein, daß die kleinen Leute mit den schwachen Schultern überteuerte Gebühren für das Straußenei blechen müssen.

Und dann: Das Emu-Ei (11, 90 Euro). Auch damit wollen sie uns schrrröpfen. 

 

Berlin. 2007. Auf einer Lausschepperfahrt, veranstaltet vom örtlichen Abgeordneten. Ein Duisburger Parteimitglied trinkt sein drittes großes Pils nach dreitägiger Gratisversorgung auf eigene Kappe. Stadtrundfahrten, Hotel, gutes Essen für Noppes.

Besuch im Bundestag. Vorher. Große Welt für kleine Geister.

Und legt dann los: „Daß was die Juden mit den Palenstinensern machen, ist doch vergleichbar mit dem, was Hitler mit den Juden gemacht hat.“  

Sagnwermal so: “Der Antizionismus kann für die Linke insgesamt, für die Partei ,die Linke’ im Besonderen, keine vertretbare Position sein, zumindest nicht mehr sein“, erklärte Gysi.

Dies zur Doktrin zu erheben, mache die Linkspartei endlich ernsthaft glaubwürdig. Glaubt Stefan Reinecke vom Parlamentsbüro der taz.

 

Semantik. Semiotik. Sülzerei.

Ein Methaphernmephisto der lokalen Facharbeiter-Zeitung beklagt sich über die „ärgerlichen Fremdworte“, die künftig Duisburg prägen werden.

So geht Provinzialismus auch.

Heute, am Dienstag, dem 14. April findet im Duisburger Internationalen Zentrum eine Veranstaltung des Netzwerkes gegen Rechts statt.

Auf der Veranstaltung wird Alexander Häusler von der Forschungsstelle Rechtsextremisus der Fachhochschule Düsseldorf über Aktivitäten, Programm und Personen des rechtspopulistischen Vereins „Pro NRW“ informieren.

„Pro NRW“ wird wohl auch in Duisburg zur nächsten Kommunalwahl 2009 antreten.

Ein ehemaliges Landesvorstandsmitglied des Vereines, Andreas Akwara, bedrohte vom Monaten einen Journalisten mit dem Tode.

Akwara ist auch federführend im Duisburger Ableger des Vereines.

Der tagte pikanterweiser Mal im Internationen Zentrum in Duisburg. Einem Institut der Volkshochschule, in dem Immigraten kulturell arbeiten.

Weiß der Geier, warum die Stadt Akwara und seiner Truppe damals Räume vermietet hat.

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